Legasthenie – Ratgeber


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Gespräch mit den Lehrern

Verständnisvolle Lehrer sind für Kinder mit Legasthenie enorm wichtig. In der Lehrer-Ausbildung kam jedoch Legasthenie oft nicht vor. Früher wurde sogar gelegentlich der Standpunkt vermittelt, dass Legasthenie gar nicht existiert.

Sprechen Sie daher mit den Lehrern ihres Kindes, um eine angemessene Berücksichtigung der spezifischen Schwierigkeiten des Kindes zu erreichen.

Auf dieses Gespräch sollten Sie sich gut vorbereiten (siehe vorheriges Kapitel Einholen weiterer Informationen). Sie sollten den schriftlichen Befund einer Diagnose mitbringen und den Legasthenie-Erlass des jeweiligen Bundeslandes. Diese Dokumente räumen mögliche Zweifel und Verdächtigungen im Vorfeld aus. Sie zeigen, dass das Problem wirklich existiert und dass Handlungsbedarf besteht.

Falls ein Lehrer sich als schlechter Pädagoge erweist und sich strikt verweigert, kann ein Wechsel in eine parallele Schulklasse oder gar eine andere Schule für das Kind hilfreicher sein, als der Versuch, den Lehrer gegen seine Überzeugung zur Einhaltung von Vorschriften zu zwingen. Umgekehrt gibt es auch sehr engagierte Lehrer, die sich über die gute Nachricht freuen, dass die Ursache gefunden ist, und gerne mithelfen. Es gibt auch Schulen mit speziellen LRS-Förderklassen, betreut von besonders geschulten Lehrern, jedoch haben diese oft eine lange Warteliste.



Wenn Sie Korrekturen oder Verbesserungsvorschläge haben, wenn Sie weitere Tipps beisteuern können, oder auch wenn Sie Fragen haben, die bislang hier nicht beantwortet werden, dann senden Sie uns diese bitte zu! Wir wollen diesen Ratgeber kontinuierlich aktualisieren und ergänzen.

Autor: BlickLabor der wissenschaftliche Blick hinter LRS, Legasthenie und andere Lernprobleme
(www.BlickLabor.de)