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Diagnose
Eine gute Diagnose ist aus mehreren Gründen wichtig:
Sie kann Gewissheit bringen, dass ein Kind nicht dumm, sondern krank ist,
und sie macht Hoffnung, weil dies bedeutet, dass zu einem gewissen Maß Hilfen möglich sind.
Oft ist schon die Diagnose selbst für alle Betroffenen (Kinder, Eltern und Lehrer)
eine große Hilfe, weil sie Gewissheit bringt: Das Kind bekommt endlich bestätigt,
dass es nicht dumm oder faul ist, und die Eltern wissen, dass sie nicht schuld sind.
Oft ist diese Erkenntnis der Start in ein neues Leben.
Eine schriftlicher Befundbericht kann eine wertvolle Hilfe im Gespräch mit den Lehrern sein,
denn er zeigt, dass das Problem nicht eingebildet oder vorgeschoben, sondern real ist.
Er zeigt auch, dass das Kind in den meisten Schulfächern gute Leistungen erbringen kann,
wenn die Lehrer im die Chance dazu geben.
Eine gute Diagnose liefert oft zusätzlich auch Hinweise auf individuelle Stärken und Schwächen.
Diese können die Basis für gezielte erfolgversprechende Therapie bilden. Das beendet den vergeblichen Kampf,
das Problem durch noch mehr Üben zu lösen, was bei den Betroffenen bislang nur zu noch mehr Frust geführt hat.
- Teilweise können Sie hierbei auch eine gute Beratung und Tipps für
gezielte individuelle Hilfen erhalten.
Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Wie wird Legasthenie diagnostiziert
→ nächstes Kapitel:
Einholen weiterer Informationen.
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