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Sie sind hier: Start → Fragen&Antworten → Diagnose Test bzw. Diagnose von LegasthenieEine gute Diagnose bringt mehr, als Gewissheit, sie zeigt auch Lösungswege auf. AbgrenzungHäufig wird bei kostenlosen Angeboten als Legasthenie-Test nur ein Lese- und/oder Rechtschreib-Test durchgeführt. Dies reicht nicht aus, um Legasthenie (Dyslexie) von allgemeinen Lese/Rechtschreib-Schwierigkeiten oder generellen Lern-Schwierigkeiten abzugrenzen (Grund: siehe Definition von Legasthenie). Wenn Sie eine Bescheinigung einer Legasthenie-Diagnose für die Schule benötigen, muss die Untersuchung gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Mindest-Anforderung zur Identifikation sind die Untersuchung von:
Trauen Sie keinem Test, der diese Mindest-Anforderung nicht erfüllt und lassen Sie sich immer einen schriftlichen Befund-Bericht ausstellen, in dem die durchgeführten Messungen und Ergebnisse dokumentiert und deren Bedeutung erläutert sind. Wenn Sie später anderswo eine ausführlichere Diagnose machen lassen möchten, ist es wichtig zu wissen, welche Tests schon durchgeführt wurden, weil bei Wiederholung des selben Tests falsche Ergebnisse geliefert werden und es nur wenige dafür geeignete Intelligenztests gibt. Ursachen-SucheDie Legasthenie-Diagnose allein kann zwar für die Betroffenen schon eine große psychische Erleichterung und eine große Hilfe beim Gespräch mit den Lehrern sein, sie allein hilft jedoch nicht bei der Suche nach eventuellen Therapie-Möglichkeiten. Daher sollten zur Ermittlung mitverursachender Faktoren weitere Untersuchungen durchgeführt werden, z.B.
Auch eine ausführliche Auswertung eines detaillierten Intelligenztests kann bereits wertvolle Hinweise auf unterschiedliche Leistungen in verschiedenen geprüften Teilaspekten liefern. |
Autor: BlickLabor –
der wissenschaftliche Blick hinter LRS, Legasthenie und andere Lernprobleme
(www.BlickLabor.de)